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Augsburg für alle – Linke Perspektiven auf das Thema Wohnen
(Alternativer Stadtrundgang im Rahmen der Linken Einführungswochen)

2. Juni 2022 – 16 Uhr
Start: Café Tür an Tür (Wertachstraße 29)
Ende: Wohnprojekt Rosenaux Family (Rosenaustraße 6)

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, uns von “Augsburg für Alle” beim gemeinsamen Essen und offenen Plenum besser kennenzulernen.

Während auf dem Rathausplatz der 500-jährige Geburtstag der ältesten Sozialsiedlung der Welt, der Fuggerei, ausschweifend gefeiert wird, steigen die Mietpreise im Rest Augsburgs rasant an – seit 2009 um durchschnittlich 34%. Die Bodenpreise haben sich seit 2014 sogar mehr als verdoppelt, die Immobilienspekulation boomt. Damit wird bezahlbarer Wohnraum – eigentlich ein Grundrecht eines jeden Menschen – mehr und mehr zum knappen Gut.
In einem interaktiven Stadtrundgang wollen wir aus einer linken Perspektive tiefer in diese Thematik in Augsburg eintauchen. Wir beschäftigen uns mit den Ursachen der steigenden Mieten und den Problematiken der Immobilienspekulation, aber auch mit Gegenbewegungen und möglichen Lösungsansätzen, die an verschiedenen Orten der Stadt bereits erprobt werden. Der Stadtrundgang endet mit einem offenen Ausklang im Garten der Rosenaux Family, eines von der Verdrängung akut betroffenen Wohnprojekts. Herzliche Einladung!
 

Wer wir sind
Wir sind Augsburg für Alle.

Augsburg für Alle ist ein Netzwerk an Vereinen, Organisationen, Wohnprojekten und Einzelpersonen, die sich für bezahlbaren Wohnraum, selbstbestimmtes Wohnen, städtische Freiräume und eine demokratische Stadtgestaltung einsetzen.
 
Wir sind die neoliberalen Entwicklungen am Wohnungsmarkt leid und wollen uns den damit verbundenen Ungerechtigkeiten entgegenstellen. 
Ob ständige Mietpreiserhöhungen, Zweckentfremdung von Immobilien zu Spekulationszwecken, menschenunwürdige Unterbringung von Geflüchteten und Wohnungslosen in Massenunterkünften, Verfall kultureller Freiräume, Repression gegen selbstbestimmte Nutzungskonzepte wie Hausbesetzungen uvm. – an allen Ecken und Enden bekommen Einwohnende die harte Hand der sich immer weiter monopolisierenden Immobilienbranche und des sozialunverträglichen staatlichen Handelns zu spüren.
Das muss sich ändern! 
 
Wir finden, dass der städtische Raum allen gehören muss und Wohnen, Kultur- oder Freiräume sowie Planungs- und Entwicklungsprozesse nicht von großen Konzernen oder Investor*innen bestimmt werden sollten, sondern von den Einwohnenden selbst. Wohnraum darf keine Ware sein! 
Mehr dazu in unseren Forderungen.
 
Wohnraum für alle! Freiräume für alle! Augsburg für alle!
 

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@augsburgfueralle